Finde den richtigen Partner - Mit diesen Tipps kann du nach einer Trennung glücklich werden | SOCIAL MOMS

Mehr Selbstliebe nach der Trennung

Jessica Samuel rät, wie wir die Leere nach einem Liebes-Aus neu ausfüllen können - mit uns selbst

Eine Trennung kann so schmerzhaft sein. Wer das schon erfahren musste, weiß durch welches Gefühlschaos man gehen kann. Wir wollen das Thema Trennung bei unserem nächsten Für Sie College am 4. November (17:30 Uhr) aufgreifen und Mut machen, Veränderungen anzunehmen und für sich zu nutzen. Mit dabei haben wir wieder hochkarätige Speaker wie Coach Jessica Samuel, die uns im digitalen College neue Blickwinkel eröffnet und spannende Denkanstöße geben wird. Heute teilt Jessica Samuel ihre Perspektive einer Trennung hier im SOCIAL MOMS MAGAZIN mit uns.


Wofür brauche ich einen (diesen) Mann? Was wünsche ich mir? Wovon träume ich? Und spielen da auch Rollenvorstellungen und gesellschaftliche Erwartungen mit rein? – Es lebt sich wesentlich leichter, wenn man sich nicht bei allem, was man tut, Gedanken darüber macht, was andere denken. Auch wenn der Weg, der eigenen Bedürfnisse nicht immer leicht ist, macht er einen vielleicht gerade deswegen so stark und mutig und hilft einem so auch durch manche Krise. Oder andersrum: Machen uns gerade erst diese Krisen so weise und stark!?!




„Wenn sich der Mann, den du liebst, gerade aus deinem Leben schleicht, wird es höchste Zeit, die Frau zu werden, die du in Wahrheit bist.“

Wieder der Falsche?

Beziehungscoach Jessica rät ihren Klientinnen nach einem Liebes-Aus dazu, sich intensiv mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen und dabei das Thema Selbstliebe sehr genau unter die Lupe zu nehmen. Zu ihr kommen vor allem Frauen, die es leid sind, immer wieder an den Falschen zu geraten und schmerzhafte Beziehungsmuster auflösen wollen. „Auch wenn Liebes-Enttäuschungen wahnsinnig wehtun, ist es doch grundsätzlich wichtig zu verstehen: Der Ex ist nicht der Arsch, und ich bin nicht das Opfer!“

Oder andersrum?

Die 41-Jährige weiß, wovon sie spricht: Über ein Jahrzehnt war sie ständig mit Männern zusammen, die sich früher oder später von ihr zurückzogen. „Als ich mal wieder vor den Trümmern einer Beziehung stand, habe ich etwas gemacht, was ich auch in den Therapien, die ich wegen meines Beziehungs-Pechs bereits hinter mir hatte, noch nie gewagt hatte – ich habe die Sache mit den angeblich falschen Männern gedanklich einmal umgedreht und mich gefragt: Wenn die Männer kein echtes Interesse an mir haben, habe ich überhaupt Interesse an mir? Habe ich Lust, mit mir Zeit zu verbringen? Behandle ich mich denn wertschätzend?“

Da, wo es weh tut

Jessica Samuel lernte, in sich hineinzuhorchen und -zufühlen, vor allem dahin, wo es wehtat. Schritt für Schritt überprüfte sie Glaubenssätze, arbeitete an der Heilung ihres inneren Kindes, übernahm Verantwortung für sich. Heute fühlt sie sich angekommen bei sich – und sie ist seit einigen Jahren glücklich verheiratet. In ihrem Buch „Sei dir selbst der Partner, den du dir wünschst“ gibt sie ihre Erfahrungen weiter. 

„Das Ende einer Beziehung kann der Anfang der wohl wichtigsten Beziehung überhaupt sein: der zu uns selbst.” 

Wenn wir dann gestärkt und mit hoffentlich neuen Erkenntnissen darüber, wer wir sind, was wir wollen und was nicht, eine neue Partnerschaft eingehen, rät Jessica dazu, wachsam zu sein.

Und dann heißt es, wachsam zu sein

„In Beziehungen lernen wir am meisten über uns selbst. Wenn wir beispielsweise durch eine Trennung gelernt haben, dass wir keinen Partner mehr möchten, der sich nicht mitteilt, dann schickt uns unsere Seele häufig noch mal den Gleichen in Grün, um zu schauen, ob wir das Gelernte auch umsetzen können. Das ist der Test! Lassen wir uns nicht mehr auf so eine Beziehung ein, haben wir ihn bestanden. Wir haben also unsere Trennung als Werkzeug zur Selbsterkenntnis genutzt und werden in Zukunft gesündere, wachere Beziehungen führen.“

Der Neue und das eine Leben

Und auch wenn der neue Mr. Right noch auf sich warten lässt, nutzt die Zeit um mit alten Vorstellungen und Erwartungen gründlich aufzuräumen. Wozu brauche ich einen Partner? Wovon träume ich? Auch wenn wir nicht wissen, was uns die Zukunft bringt, wissen wir: Wir haben nur dieses eine – vielleicht grad etwas turbulente – Leben. Aufgeben gilt also nicht. 






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Autor*in

Redaktion SOCIAL MOMS

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